Brexit

Auswirkungen auf den Zahlungsverkehr

Brexit

Am 31. Dezember 2020 tritt Großbritannien aus der EU aus und fällt daher nicht mehr unter das EU-Recht. Es ergeben sich daher auch Auswirkungen auf den Zahlungsverkehr mit Ihren Partnern in Großbritannien.

SEPA ÜBERWEISUNG/LASTSCHRIFT
Großbritannien hat einen Ausnahmeantrag zum Verbleib im SEPA-Raum gestellt, der seitens EPC (Euro Payments Council) angenommen wurde. Somit sind SEPA-Zahlungen weiterhin möglich. Es gelten aber erhöhte Anforderungen aufgrund der Geldtransferverordnung.

ÄNDERUNGEN AUFGRUND GELDTRANSFERVERORDNUNG

Für Zahlungen nach Großbritannien sind nach dem Brexit folgende Daten zusätzlich verpflichtend anzugeben:

  • vollständige Auftraggeberdaten (Vor- und Zuname/Firmenwortlaut und volle Adresse)
  • vollständiger Empfängername (Vor- und Zuname/Firmenwortlaut)
  • bei SEPA Lastschriften zusätzlich vollständige Adresse des Zahlungspflichtigen

Bei Zahlungen von und nach Großbritannien muss neben

  • der korrekten Empfänger-IBAN auch
  • der Name des Empfängers laut Zahlungsauftrag
    (bzw. bei Lastschriften IBAN und Name des Zahlungspflichtigen) mit dem Namen des Kontoinhabers übereinstimmen (Prüfung durch Bank). Damit verbunden sind zusätzliche Prüfpflichten der Bank.

Fehlen notwendige Daten oder stimmen diese nicht überein, kann es zu Verzögerungen bei der Abwicklung von Zahlungen kommen.

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